Gaisberg: Weit mehr Unterstützung als notwendig
300 Unterschriften gegen die 380-kV-Leitung an nur einem Vormittag
Mehr als 300 SalzburgerInnen haben heute Vormittag auf der Schranne gegen die geplante 380-kV-Leitung im „Erholungsraum Gaisberg“ unterschrieben. 200 Unterschriften wären nötig, damit die Stadt Parteistellung im UVP-Verfahren (Umweltverträglichkeitsprüfung) hat und ihre Bedenken einbringen kann.
Bürgermeister Heinz Schaden hat die Bürgerinitiative ins Leben gerufen, um den geplanten Bau der Leitung des Verbundes über Nockstein und Gaisberg zu verhindern. „Diese Leitung durchschneidet eines der stärkst frequentierten und damit wohl auch beliebtesten Ausflugsziele des Bundeslandes Salzburg, das in jahrhunderte alter Tradition jährlich von zehntausenden Einheimischen und Gästen besucht wird“, erklärte Schaden interessierten Passanten, ehe er selber die Liste unterschrieb, „die Linienführung der Leitung über Heuberg, Nockstein und Gaisberg mit exponierten Maststandorten wird weithin sichtbar sein und die landschaftliche Geschlossenheit massiv beeinträchtigen“.
Bürgermeister Heinz Schaden ersucht die Salzburger, weiterhin gegen die 380-kV-Leitung zu unterschreiben, um damit den Protest der Stadt zu stärken. Wer unterschreiben will, kann das bis auf weiteres täglich im BürgerService im Schloss Mirabell tun oder auf der donnerstäglichen Schranne bei der Problemstoffsammlung des städtischen AbfallService.





